Das unabhängige Expertengremium unter dem Vorsitz von Prof. Steffen Marx (TU Dresden) hat nach eingehender Prüfung al- ler vier eingereichten Brückenentwürfe für den Ersatzneubau der Carolabrücke eine klare Empfehlung ausgesprochen. Die Be- wertung erfolgte auf Basis einer umfassen- den Vorprüfung und unter Berücksichtigung der Machbarkeit sowie möglicher Risiken. Einstimmig wurde der Entwurf von Leon- hardt, Andrä und Partner Beratende Inge- nieure VBI AG und Knight Architects auf den ersten Platz gewählt, gefolgt von ARGE FHECOR Deutschland GmbH und TSSB Planungsgesellschaft, Schüßler-Plan Inge- nieurgesellschaft mbH und DKFS sowie Ingenieurbüro GRASSL GmbH und gmp Architekten. Alle Entwürfe erfüllen die An- forderungen der Landeshauptstadt Dresden und zeichnen sich durch hohe Qualität aus. Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Vorsitzender des Expertengremiums sagt zur Entschei- dung: „Die gut gestaltete, schlanke sowie transparente Brückenkonstruktion füge sich angenehm zurückhaltend in die historische Dresdner Altstadt ein. Zudem seien alle Nutzungsarten und -anforderungen sowohl auf als auch unter der Brücke und im Bereich der Widerlager sorgfältig erarbeitet und ge- löst worden. Die gitterförmige Gestaltung der Voutenbereiche – also der angedeuteten Brückenbögen – erziele eine eigenständige Identität als „neue Dresdner Carolabrücke“ und schreibe so die Entwicklungsgeschichte beider Vorgängerbauten auf gelungene Weise fort.
Die Kurzfassung der Gutachten zur Ursache des Teileinsturzes gibt es hier.







