Vom 7. bis 9. Juni 2027 findet das fib Symposium erstmals seit mehr als 25 Jahren wieder in Deutschland statt. Unter dem Leitthema „ReThink Concrete: Structures for a Sustainable Transformation“ werden in Dresden rund 400 bis 500 internationale Fachleute erwartet. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert kehrt das fib Symposium nach Deutschland zurück.
Vom 7. bis 9. Juni 2027 treffen sich Fachleute aus Wissenschaft, Planung, Bauwirtschaft und Industrie in Dresden, um aktuelle Forschungsergebnisse, innovative Lösungen und die zukünftige Entwicklung des Betonbaus zu diskutieren. Das Symposium steht unter dem Motto „ReThink Concrete: Structures for a Sustainable Transformation“. Im Mittelpunkt steht damit die Frage, wie Betonbauwerke neu gedacht und im Sinne einer nachhaltigen Transformation weiterentwickelt werden können. Erwartet werden rund 400 bis 500 internationale Expertinnen und Experten. Breites Themenspektrum von neuen Materialien bis zur künstlichen Intelligenz Das wissenschaftliche Programm deckt ein breites Spektrum aktueller Themen des konstruktiven Betonbaus ab. Dazu gehören innovative Materialien für Betontragwerke, moderne Methoden der Tragwerksplanung sowie digitale und KI-gestützte Werkzeuge. Weitere Schwerpunkte bilden die Überwachung und Bewertung von Bauwerken, nachhaltiges und resilientes Bauen, herausragende Bauprojekte sowie aktuelle Entwicklungen bei Normen und Richtlinien. Ergänzt wird das wissenschaftliche Programm durch eine Fachausstellung, unterschiedliche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und Netzwerken sowie technische Exkursionen. Das Symposium bietet damit eine internationale Plattform, auf der Forschungsergebnisse präsentiert, praktische Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte zwischen Wissenschaft und Baupraxis geknüpft werden können.
Dresden als Standort für Forschung und Innovation
Mit Dresden wurde ein Veranstaltungsort gewählt, der Kulturgeschichte, Ingenieurtradition und moderne Spitzenforschung miteinander verbindet. Die sächsische Landeshauptstadt ist für ihre barocke Architektur, ihre international bekannten Museen und ihre vielfältige Kulturszene bekannt. Zugleich zählt Dresden mit mehr als 40 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, rund 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie einer starken Mikroelektronik- und Werkstoffindustrie zu den bedeutenden europäischen Hochtechnologiestandorten. Auch im modernen Betonbau hat die Stadt wichtige Impulse gesetzt. In Dresden wurde unter anderem der Carbonbeton entwickelt. Zudem entstand hier nach Angaben der TU Dresden das weltweit erste vollständig aus nichtmetallisch bewehrtem Beton errichtete Gebäude. Diese Entwicklungen unterstreichen die Rolle Dresdens als Forschungs- und Innovationsstandort des Bauwesens.
Tagung direkt an der Elbe
Veranstaltungsort ist das Maritim Hotel & Internationale Congress Center Dresden. Das Kongresszentrum liegt unmittelbar an der Elbe und nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt entfernt. Damit bietet es den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurze Wege zwischen Tagungsprogramm, fachlichem Austausch und dem kulturellen Angebot der Stadt. Mit der Rückkehr des fib Symposiums nach Deutschland erhält die Beton- und Bauingenieurbranche 2027 einen wichtigen internationalen Treffpunkt. Dresden wird für drei Tage zum Zentrum des Austauschs über innovative Baustoffe, digitale Methoden, nachhaltige Tragwerke und die zukünftigen Anforderungen an den Betonbau.
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